Aktuelles

 
30.06.2017 - Achtung Giftköder!

Bitte gut aufpassen! In folgenden Ortschaften wurden aktuell Giftköder gefunden!

HIER gibt es eine Karte mit den Fundorten (teils aus 2016)

31188 Heersum, Mittelstr. (Ortseingang) Grünstreifen/Insel vor
             Autohaus Meyer, Mäuseköder (weißes Pulver/Granulat)
31141 Marienb. Höhe: Wurststücke gefunden, Lübecker Str,
             Grünstreifen Ecke Quedlinburger Str. (29.06.17)
31171 Barnten, Landesstr., Richtg. Kampstr., Mett-Fund in
             Gebüsch - unklar, ob Köder/Gift (18.06.17)
31162 Wanderweg Richtg. Schellbrunnen: Kekse gefunden.
             Unklar, ob es sich um Köder handelt. (23.4.17)
31188 Es sollen Köder in einen Garten geworfen worden sein
             Polizei wurde informiert (Gemeinde Holle)
31162 Gr. Düngen, Nähe Schrebergärten, evtl. Wurst mit Köder,
             TA brachte Hund zum Erbrechen (12.04.2017)
31028 Zwischen Dötzum u. Wallenstedt evtl. Köder (08.04.17)
31008 Elze, Köderfund nahe Feuerwehr (07.04.2017)
31137 Hildesheim (Elzer Str, vermutl. Rattengift 07.04.2017)
31180 Hasede, nahe Krematorium evtl. Schneckenkorn (07.04.)
31137 Hildesheim, Osterberg, Füchse an Staupe verstorben
            (03.03.17 gefunden, Obduktions-Ergebnisse 28.03.17)
31134 Hildesheim (Keßler- u. Renatastr., 13.02.17) Infos HIER.
 

Und überall im Bereich der Innerste ist äußerste Vorsicht geboten! Ebenso wie in Orten, die hier (noch) nicht genannt sind! Selbst im eigenen Garten sollte man die Augen offen halten, da auch von Ködern berichtet wurde, die in Gärten/auf Grundstücke geschmissen wurden! Es sind schon mehrere Hunde und Katzen vergiftet worden, daher bitte gut aufpassen, jeden Fund bei der Polizei melden und ggf. einen Maulkorb besorgen und den Hund langsam daran gewöhnen. Viele Hundeschulen bieten spezielle Anti-Giftköder-Trainings an. Es macht auch Sinn, die Notrufnummern von den nächsten Tierkliniken griffbereit zu haben bzw. im Handy zu speichern und sich die Anfahrt einzuprägen, damit man im Notfall nicht erst lange suchen muss! Denn es kann sein, dass der Haustierarzt zum Zeitpunkt der Vergiftung vielleicht nicht greifbar ist, bitte auch so etwas mit einplanen!
z. B.

  • TiHo Hannover, Bünteweg 9, 30559 Hannover, Tel.: 0511/953-6200

  • Kleintierklinik Wülfel, Hildesheimer Str. 386, 30519 Hannover-Wülfel, Tel.: 0511/98 63 48 48
     

 

Spenden für Tierheim in Rumänien

Wir sammeln durchgehend Sachspenden für ein Tierheim in Rumänien, denn dort sind immer noch die sogenannten Hundefänger aktiv. Da das Geld dort natürlich immer knapp ist, hilft jede noch so kleine Spende. Gerne stelle ich auch den Kontakt mit der Sammelstelle her. Benötigt wird z. B. Folgendes:

  • Medikamente jeder Art (auch Floh- und Zeckenmittel, Entwurmungen, Schmerzmittel etc.), gerne auch
    angebrochene oder bereits abgelaufene Packungen

  • Medizinische Materialien, wie:
    Desinfektionsmittel, Pflaster, alle Arten von
    Verbandsmaterial wie Mullbinden, Mundschutz,
    Einmalspritzen & Einwegnadeln (alle Größen),
    Einmalhandschuhe (alle  Größen), Inkontinenz-
    Unterlagen

  • (Kfz-)Verbandskästen (gerne auch angebrochene
    oder abgelaufene!)

  • Handtücher, Decken, Bettlaken, Bettwäsche

  • Körbchen, Spielzeug, Näpfe, Geschirre, Halsbänder,
    Leinen,
    sonstiges Zubehör

  • Hundefutter (auch gerne bereits angebrochene Beutel
    Trockenfutter, Welpenmilch u. -futter), Leckerlies

  • etc...

Auch Pflegestellen für die zu vermittelnden Hunde werden durchgängig gesucht. Bei Interesse stelle ich gerne den Kontakt her.

Gerne nehme ich Ihre Spende bei einem unserer Termine mit. Nach Absprache wäre auch eine separate Abholung bei Ihnen möglich. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre Spende gebraucht werden kann, melden Sie sich doch einfach kurz bei uns. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und natürlich auch fürs Weitersagen! :-)

 

 

 


 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warnung vor Floh- & Zeckenschutz-Tabletten

Die Sammlung zu diesem Thema wird langsam etwas umfangreicher. Es lohnt sich aber in jedem Fall, sie einmal durchzugehen, falls man die Tabletten verabreicht. Bei Nebenwirkungen bitte unbedingt eine Meldung an die Behörden machen:

Sehr wichtig ist es, jede (!) vermutete Nebenwirkung dieser Mittel (es ist kein Beweis nötig!) zu melden, damit die Behörden bescheid bekommen. Dies kann man auch selber ohne seinen Tierarzt machen, über dieses Formular und am besten auch über dieses Kontaktformular zusätzlich. Weitere Infos/Erklärungen dazu HIER. Bei Fragen oder Problemen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ausführlichere Infos & Alternativen gibt es Hier.

29.06.2017
Aus aktuellem Anlass möchte ich einmal aus meinem Praxisalltag zu diesem Thema berichten:

Ich hatte in letzter Zeit gehäuft Hunde in Behandlung, die Floh- und Zeckenschutz-Tabletten bekommen haben. Es handelte sich dabei teils um mehrfache, teils um einmalige Gaben. Alle Patienten hatten leider bedenklicherweise gemeinsam, dass Leber oder Nieren (bzw. beides) osteopathisch sehr auffällig waren. Erst die Tage hatte ich einen gerade mal 1,5 Jahre jungen Hund in Behandlung, der massive Reaktionen zeigte, als ich Nieren und Leber untersucht habe! Leider kehren bei so gut wie allen Patienten diese Auffälligkeiten an den Organen nach meiner Behandlung zurück und beim Kontroll-Termin 1-2 Wochen später finde ich dieselben Probleme erneut (was im Grunde kein Wunder ist, denn die Insektizide kreisen ja mit dem Blutstrom immer noch im Körper, mitunter bis zu 1 Jahr! Die bekomme ich durch meine Behandlung ja nicht einfach so aus dem Körper heraus!). Leider kann ich nicht beweisen, dass die Organstörungen definitiv von den Tabletten kommen - aber es spricht ja für sich, wenn ich bei sämtlichen, auf diese Weise behandelten Tieren identische Probleme finde! Leber und Nieren sind Entgiftungsorgane, die Giftstoffe wie Insektizide im Körper abbauen/ausscheiden. Und nichts anderes sind diese Tabletten! Solche Patienten schicke ich dann umgehend zum Tierarzt, um ein Blutbild/Organprofil zu erstellen, so dass man eventuelle Organschädigungen erkennen kann. Außerdem empfehle ich zusätzlich eine Tierheilpraktiker-Kollegin, da diese Tiere dringend eine SANFTE (!) Unterstützung der Organe, sowie eine vorsichtige Entgiftung nötig haben, denn die Entgiftungsorgane weisen ja bereits erhebliche Störungen auf. Bitte solch stark vorbelastete Tiere vorerst NICHT impfen, entwurmen oder sonstwie "chemischen Belastungen aussetzen", bis die Organe sich erholt haben!!!

12.04.2017

Der Geschäftsführer von MSD, welches Bravecto vertreibt, meldet sich wie folgt zu Wort: Statement von MSD.
Er versichert uns, dass Bravecto "ein sicheres Produkt" sei und man müsse nicht befürchten, dass das Präparat Epilepsie auslösen könnte. Beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), sowie der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sind in den Statistiken jedoch bereits gehäufte neurologische Nebenwirkungen, wie Epilepsie aufgefallen: HIER noch eimal zum Nachlesen. Jeder möge sich mit diesem Hintergrundwissen ein eigenes Bild zu der Aussage des Geschäftsführers von MSD machen. Weiter schildert er, es würde seit Jahren millionenfach wirksam und verträglich auf der ganzen Welt eingesetzt werden. Jedoch befindet sich Bravecto erst seit Anfang 2014 (!) auf dem Markt...

Zudem erwähnt MSD ständig seine "55 kontrollierten klinischen Studien", in denen Bravecto im Tierversuch getestet wurde. Diese sind sogar in dem Artikel verlinkt. Schaut man sich diese einmal genauer an, fällt jedoch auf, dass fast alle Studien nur über 90-120 Tage (also sprich 3-4 Monate!) gingen. Die längste lief nur über gerade einmal 6 Monate. Die Langzeitstudien fehlen - bzw. laufen nun aktuell an den Verbrauchern...

30.03.2017

Endlich lief ein längst überfälliger Beitrag im Fernsehen: Zum Video
Auch im holländischen TV lief ein Video.

Es kursieren auch bereits einige Berichte von Tierärzten zum Thema, die das Gegenteil "beweisen" sollen, jedoch wundert es mich sehr, dass diese mit keinem Wort das Statement des BVL erwähnen. Auch haben die Herren sich vor Veröffentlichung ihrer Texte leider den aktuellen Report der EMA nicht angefordert. Denn dort werden regelmäßig die Zahlen zu gemeldeten Nebenwirkungen und Todesfällen durch Medikamente veröffentlicht (Bravecto: knapp 1.000 Todesfälle. Leider darf der vollständige Bericht aus "Wettbewerbsgründen" nicht veröffentlicht werden. Man kann ihn sich aber über das Kontaktformular der EMA selber anfordern. HIER weitere Infos, Seite 4).

Übersetzung der Bravecto betreffenden Spalte des obigen Links der EMA:

Tierarzneimittel-Überwachungs-Bericht vom 16. Februar 2017
Zu Bravecto:
"Der MAH (Zulassungsinhaber) wurde gebeten, eine gezielte PSUR (regelmäßig aktualisierter Unbedenklichkeitsbericht) bereitzustellen, die eine umfassende Analyse und Überprüfung aller Meldungen über schwere Nebenwirkungen wie neurologische Störungen, Hautprobleme und Probleme der Hautanhanggebilde, Überempfindlichkeit / Immunvermittelte Reaktionen und Lebererkrankungen, sowie Tod und Tod durch Euthanasie, beinhalten sollte."

Es wurde sogar im Tierärzteblatt 2015 (!) auf diese Probleme hingewiesen (siehe mein Beitrag vom 01.02.2017 hier drunter), also wieso wird es vehement verschwiegen und unter den Teppich gekehrt?! Die Betroffenen werden als "bedauerliche Einzelfälle" oder gar als Lügner hingestellt oder die Nebenwirkungen werden verharmlost (leichter Durchfall & Erbrechen, mehr soll angeblich nicht passieren) und als "Fake-News" dargestellt. Jeder möge sich bitte eine eigene Meinung dazu bilden, ob Meldungen des Bundesamts (BVL) und der Europ. Arzneimittelagentur (EMA) als Fake-News einzuordnen sind und sollte mit diesem Hintergrundwissen die besagten Artikel interpretieren bzw.  hinterfragen...

Fakt ist einfach, dass nur ein winziger Bruchteil an Nebenwirkungen überhaupt gemeldet wird (im Humanbereich sollen es um die 10 % sein, im Veterinärbereich sogar nur ca 1 %). In diesem Fall ist es so, dass man die auftretenden Probleme gar nicht mit den Tabletten in Verbindung bringt! Viele vermuten bei neurologischen Auffälligkeiten eher einen Bandscheibenvorfall etc. Sehr wichtig ist es daher, jede (!) vermutete Nebenwirkung (es ist kein Beweis nötig!) zu melden, damit die Behörden Bescheid bekommen. Bitte auch dann melden, falls es schon Wochen oder Monate zurückliegt oder das Tier bereits verstorben ist. Dies kann man auch selber ohne seinen Tierarzt machen, über dieses Formular.

Die Warnung gilt übrigens nicht nur für Bravecto, sondern auch für Nexgard, Simparica, Comfortis, Trifexis und das neu erscheinende Credelio, da es sich immer um dieselbe Wirkstoffgruppe handelt. Nachzulesen in dieser Meldung des BVL von 2015 über sämtliche Floh- und Zeckenschutz-Präparate (Spot on & Tabletten, wie Nexgard, Comfortis,...). Langzeitfolgen sind völlig ungeklärt, was wird mit Hunden sein, die die Tabletten 7, 8 oder 10 Jahre bekommen haben? Achtung: Bravecto-Tabletten sind für Katzen NICHT zugelassen!

01.02.2017

Neuigkeiten zum Thema Bravecto: Bereits im März 2015 (!) wurde im Deutschen Tierärzteblatt über schwere neurologische Nebenwirkungen berichtet! Daher ist es mir umso mehr ein Rätsel, dass diese Mittel immer noch so häufig als "völlig unbedenklich" verkauft werden! Weiter geht aus dem Text hervor, dass die Kunden und Patienten die "Langzeit-Versuchskaninchen" sind! Und es wird endlich mal eingeräumt, dass Epileptiker-Hunde besser darauf verzichten sollten. Lange Zeit wurde ja auch das bestritten und heruntergespielt! Es ist wirklich unfassbar, dass seit 2 Jahren nur abgewartet und nicht endlich mal eingegriffen wird!! Bitte lasst euch dieses Mittel nicht andrehen und druckt den Artikel zur Not Eurem Tierarzt aus, wenn er Euch das Gegenteil weismachen will: 
BVL-Fachmeldungen Bravecto

Hier der betreffende  Artikel aus dem Tierärzteblatt von März 2015!

Hier werden ab Seite 3 die Nebenwirkungen aufgelistet.

 

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