Update: 15.10.2022 - TCM
Grundlagen der TCM Disharmoniemuster erhält. Dabei handelt es sich um für westliche Ohren eher eigenartig oder poetisch klingende Diagnosen, wie z. B. „Disharmonie der Leber, die in die Milz vordringt“ oder „Übermäßige kalte Feuchtigkeit, die Magen und Milz angreift“. Die TCM betrachtet äußere pathogene (krankmachende) Faktoren, wie Wind, Kälte, (Sommer-) Hitze, Feuchtigkeit und Trockenheit, die in die Leitbahnen eindringen können, als Ursachen von entstehenden Disharmonien. Im Gegensatz zur Schulmedizin wird bei der Traditionellen Chinesischen Medizin der gesamte Körper ganzheitlich betrachtet und sie bezieht auch Geist und Seele mit ein. Emotionen können daher bestimmte Disharmonien auslösen oder umgekehrt werden durch bestimmte Beschwerden gewisse Emotionen ausgelöst, z. B. entsteht Jähzorn oder ein cholerisches Temperament durch Disharmoniemuster in der Leber. Weiterhin ist es in der TCM so, dass sich innere Organe bei Störungen nach außen hin öffnen. Zum Beispiel öffnet sich die Leber in die Augen oder die Nieren in die Ohren. Das bedeutet sehr vereinfacht gesagt, dass bei Leber- oder Nieren-Ungleichgewichten die Augen oder Ohren ebenfalls Störungen zeigen. Werden diese Disharmonien der inneren Organe in ein gesundes Gleichgewicht gebracht, können sich auch die (häufig bereits lange vergeblich behandelten) Probleme der Sinnesorgane wieder bessern. Ausführlicheres zu diesem Thema finden Sie bei den 5   Wandlungsphasen . Wichtig zu wissen: Die Befunde an den Organen nach TCM sind nicht gleichzusetzen mit schulmedizinischen Diagnosen oder Blutbildern! Manchmal ist hier schulmedizinisch noch keine Auffälligkeit zu sehen, während die TCM bereits im Vorfeld die Entstehung von Krankheiten erkennt. „Eine Krankheit kann viele Väter haben, die Mutter ist immer die Ernährung!“ Chinesische Weisheit Die Ernährungstherapie ist daher die Basis für alle anderen Therapien der TCM (Akupunktur, Kräuter). Akupunktur und Kräuter sind das i-Tüpfelchen - wie sieht daher eine Therapie aus? Es erfolgt nach eingehender Anamnese, Untersuchung und Diagnosestellung zunächst eine genaue Analyse des bisherigen Futters und eine therapeutische Anpassung nach TCM für Ihr Tier, nach Bedarf auch mit entsprechenden Zusätzen (Näheres unter TCM- Ernährung und Allergien ). Außerdem werden bestimmte Punkte auf den Meridianen behandelt, um z. B. Hitze oder Wind (Juckreiz) auszuleiten oder die Nieren zu stärken. Da ich Osteopathie und TCM kombiniere und zudem lieber und besser mit den Händen arbeite, wende ich vorwiegend die Akupressur an (Behandeln der Punkte auf den Meridianen mit den Fingern, ohne Nadeln). Da man in der Osteopathie z. B. die Milz nicht behandelt, in der TCM aber sehr wohl, ergänzen sich diese Methoden perfekt! Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang die Kombination von Akupressur und Osteopathie: Ich untersuche die Patienten auf beide Arten. Wenn ich dann u. a. den „Meisterpunkt für Muskeln und Sehnen“ bei HD-Patienten mit hochgradig verspannter Oberschenkel-Muskulatur behandele, ist die Hüfte sofort danach auch osteopathisch viel freier beweglich als vorher. Ebenso sind die Nieren nach entsprechenden Punkten wieder freier in der osteopathischen Mobilität und Motilität (= Eigenbewegung der Organe - unter Osteopathie näher erklärt). So habe ich während der Akupressur sofort eine Kontrollmöglichkeit, ob die Punkte korrekt waren. Ist die freie Beweglichkeit aus osteopathischer Sicht noch nicht voll wieder hergestellt oder zeigen sich weitere fasziale Verkettungen, löse ich die Strukturen zusätzlich osteopathisch - so kann ich den Patienten noch besser unterstützen und ins Gleichgewicht bringen. - Zurück zur Seite TCM -
Die TCM hatte ihren Ursprung vor mehr als 2000 Jahren in China. Anders als die westliche Medizin, die zumeist analytisch nach einer exakten Diagnose sucht und diese behandelt, geht ein chinesischer Arzt wie folgt vor: Er erstellt ein sogenanntes Disharmoniemuster und führt außerdem eine Zungen- und Pulsuntersuchung durch. Wenn man 5 verschiedene Patienten, die nach westlicher Sicht ein Magengeschwür haben, einem chinesischen Arzt vorstellen würde, wäre es nicht abwegig, dass man 5 unterschiedliche
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● Osteopathie ● Cranio Sakrale Therapie Physio ● Traditionelle Chinesische Medizin ●
Update: 15.10.2022 - TCM
Grundlagen der TCM Die TCM hatte ihren Ursprung vor mehr als 2000 Jahren in China. Anders als die westliche Medizin, die zumeist analytisch nach einer exakten Diagnose sucht und diese behandelt, geht ein chinesischer Arzt wie folgt vor: Er erstellt ein sogenanntes Disharmoniemuster und führt außerdem eine Zungen- und Pulsuntersuchung durch. Wenn man 5 verschiedene Patienten, die nach westlicher Sicht ein Magengeschwür haben, einem chinesischen Arzt vorstellen würde, wäre es nicht abwegig, dass man 5 unterschiedliche Disharmoniemuster erhält. Dabei handelt es sich um für westliche Ohren eher eigenartig oder poetisch klingende Diagnosen, wie z. B. „Disharmonie der Leber, die in die Milz vordringt“ oder „Übermäßige kalte Feuchtigkeit, die Magen und Milz angreift“. Die TCM betrachtet äußere pathogene (krankmachende) Faktoren, wie Wind, Kälte, (Sommer-) Hitze, Feuchtigkeit und Trockenheit, die in die Leitbahnen eindringen können, als Ursachen von entstehenden Disharmonien. Im Gegensatz zur Schulmedizin wird bei der Traditionellen Chinesischen Medizin der gesamte Körper ganzheitlich betrachtet und sie bezieht auch Geist und Seele mit ein. Emotionen können daher bestimmte Disharmonien auslösen oder umgekehrt werden durch bestimmte Beschwerden gewisse Emotionen ausgelöst, z. B. entsteht Jähzorn oder ein cholerisches Temperament durch Disharmoniemuster in der Leber. Weiterhin ist es in der TCM so, dass sich innere Organe bei Störungen nach außen hin öffnen. Zum Beispiel öffnet sich die Leber in die Augen oder die Nieren in die Ohren. Das bedeutet sehr vereinfacht gesagt, dass bei Leber- oder Nieren- Ungleichgewichten die Augen oder Ohren ebenfalls Störungen zeigen. Werden diese Disharmonien in ein gesundes Gleichgewicht gebracht, können sich auch die (häufig bereits lange vergeblich behandelten) Probleme der Sinnesorgane wieder bessern. Ausführlicheres zu diesem Thema finden Sie bei den 5 Wandlungsphasen. Wichtig zu wissen: Die Befunde an den Organen nach TCM sind nicht gleichzusetzen mit schulmedizinischen Diagnosen oder Blutbildern! Manchmal ist hier schulmedizinisch noch keine Auffälligkeit zu sehen, während die TCM bereits im Vorfeld die Entstehung von Krankheiten erkennt. „Eine Krankheit kann viele Väter haben, die Mutter ist immer die Ernährung!“ Chinesische Weisheit Die Ernährungstherapie ist daher die Basis für alle anderen Therapien der TCM (Akupunktur, Kräuter). Akupunktur und Kräuter sind das i-Tüpfelchen - wie sieht daher eine Therapie aus? Es erfolgt nach eingehender Anamnese, Untersuchung und Diagnosestellung zunächst eine genaue Analyse des bisherigen Futters und eine therapeutische Anpassung nach TCM für Ihr Tier, nach Bedarf auch mit entsprechenden Zusätzen (Näheres unter TCM-Ernährung und Allergien). Außerdem werden bestimmte Punkte auf den Meridianen behandelt, um z. B. Hitze oder Wind (Juckreiz) auszuleiten oder die Nieren zu stärken. Da ich Osteopathie und TCM kombiniere und zudem lieber und besser mit den Händen arbeite, wende ich vorwiegend die Akupressur an (Behandeln der Punkte auf den Meridianen mit den Fingern, ohne Nadeln). Da man in der Osteopathie z. B. die Milz nicht behandelt, in der TCM aber sehr wohl, ergänzen sich diese Methoden perfekt! Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang die Kombination von Akupressur und Osteopathie: Ich untersuche die Patienten auf beide Arten. Wenn ich dann u. a. den „Meisterpunkt für Muskeln und Sehnen“ bei HD- Patienten mit hochgradig verspannter Oberschenkel- Muskulatur behandele, ist die Hüfte sofort danach auch osteopathisch viel freier beweglich als vorher. Ebenso sind die Nieren nach entsprechenden Punkten wieder freier in der osteopathischen Mobilität und Motilität (= Eigenbewegung der Organe - unter Osteopathie näher erklärt). So habe ich während der Akupressur sofort eine Kontrollmöglichkeit, ob die Punkte korrekt waren. Ist die freie Beweglichkeit aus osteopathischer Sicht noch nicht voll wieder hergestellt oder zeigen sich weitere fasziale Verkettungen, löse ich die Strukturen zusätzlich osteopathisch - so kann ich den Patienten noch besser unterstützen und ins Gleichgewicht bringen. - Zurück zur Seite TCM -
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